Hugo Andres Krüß – eine biographische Skizze
   
Die vorliegende biographische Skizze ist Teil einer Reihe biographischer Kurzbeschreibungen von Gründern und Mitbegründern der im Dritten Reich geschaffenen "Deutschen Gesellschaft für Dokumentation". Hugo Andres Krüß, Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek Berlin, war einer der Hauptinitiatoren bei der Schaffung dieser Gesellschaft. 

Die Skizze umfaßt folgende Abschnitte: 

1) Erste Jahre 
2) Berufsweg im preußischen Staatsapparat
3) Tätigkeit in der Völkerbundkommission für Geistige Zusammenarbeit
4) Einsetzung als Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin
5) Parteizugehörigkeiten, politische Haltungen und Handlungen
6) Mitwirkung an internationalen Fachtagungen zwischen 1925 und 1940
7) Tätigkeit im besetzten Westeuropa während des Zweiten Weltkrieges
8) Aktivitäten im Verein Deutscher Bibliothekare und in der Normung
9) Rolle bei der Gründung und Führung der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation 
10) Letzte Jahre

Der Volltext dieser Skizze liegt im Internet als PDF-Datei vor. Aufruf: Hugo Andres Krüss

   
Richtigstellung: Die in dem Volltext auf Seite 6 der PDF-Datei enthaltene Aussage, daß Krüß sich bereits im Juni 1933 auf dem Darmstädter Bibliothekartag gegen die Pariser Ausstellung "Verbannte und verbrannte Bücher" gewandt hat und eine diesbezügliche Entschließung vorschlug, beruht auf einer falsch interpretierten Quellenangabe und ist unrichtig. Tatsächlich erfolgte diese Aktion von Krüß erst im Mai 1934 auf dem Bibliothekartag in Danzig. 

Diese Richtigstellung berührt nicht die auf Seite 6 genannten zustimmenden Äußerungen zur Bücherverbrennung, die durch Adolf Hilsenbeck und Joachim Kirchner bereits auf dem Darmstädter Bibliothekartag 1933 erfolgten.

      
Das Thema von Abschnitt 3 (Tätigkeit in der Völkerbundkommission für Geistige Zusammenarbeit) wird in der vorliegenden Krüß-Skizze nur kurz behandelt. Eine ausführlichere Darstellung dieses Wirkungsabschnitts von Krüß liegt unter dem Titel 
"Die Tätigkeit von Albert Einstein in Zusammenarbeit mit Hugo Andres Krüß in der Völkerbundkommission für Geistige Zusammenarbeit"
als gesonderte Arbeit ebenfalls im Internet vor.

Die genannte Arbeit stützt sich auf die 2004 in zweiter Auflage veröffentlichte Monographie von Siegfried Grundmann: "Einsteins Akte: Wissenschaft und Politik – Einsteins Berliner Zeit"

Die Arbeit umfaßt folgende Abschnitte:

  • Albert Einstein als Mitglied der Völkerbundkommission
  • Einstein im Zusammenwirken mit Krüß in der Völkerbundkommission
  • Krüß als Botschafter des "nationalen deutschen Wiederaufbaus" und als Antisemit
Aufruf:    Einstein und Krüß
 
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